24. November 2019, 17 Uhr Kapelle

 

 "Mirabile Mysterium"

Die Rosenkranz Mysterien-Sonaten für Violine und Basso continuo von Heinrich Ignaz Franz von Biber gelten als Juwel barocker Violinmusik und geben uns bis heute Rätsel auf. Handelt es sich hier um eine frühes Beispiel von Programm-Musik? Oder ist diese Musik nicht doch eher eine Musik der Meditation und Vertiefung? Offentsichtlich transportieren sie auch eine Glaubensbotschaft. Die Partitur entzieht sich aber doch einer genauen Festlegung.

Das Ensemble Le Trois Mains befragt für dieses Konzert Werke und Komponisten der Barockzeit nach erkennbaren Intentionen. Warum ließen Komponisten der Barockzeit in ihren Partituren so Vieles offen? Warum notieren sie z.B. sehr selten Dynamik oder spezifische Artikulationsangaben. Zudem äußerten sie sich sehr viel weniger als Komponisten späterer Epochen außerhalb der Partituren zu ihren Werken. Den Interpreten und Hörern nachfolgender Generationen präsentiert sich die Musik der Barockzeit besonders ergebnisoffen und gibt den Musikern viel Spielraum für unterschiedliche Interpretationsansätze und Botschaften.

 

Musik von Heinrich Ignaz Franz von Biber, Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach, Johann Jacob Froberger u.a.

 

Le Trois Mains
Katerina Ozaki, Violine
Kerstin Fahr, Blockflöte
Johannes Berger, Barockcello
Roxana Neaçsu, Cembalo
 

 

 

 

 

 

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