13.Oktober 2019, 17 Uhr Kapitelsaal

 

"Von Schubert bis Schuberth"

 Die beiden Pole „Schubert & Schuberth“ eröffnen ein weites Feld an Fragen über das Verhältnis von Kunst und Künstlern zu sogenannter „Politik“, also dem jeweiligen Weltgeschehen, die noch oder wieder brisant sind und denen wir uns immer wieder neu zu stellen haben. Zwischen Franz Schubert, dem Komponisten des Biedermeier, und Paul Schuberth, dem vielseitig engagierten Zeitgenossen, bewegen sich die Komponisten Leoš Janáček, Paul Dessau, Balduin Sulzer und Jean Wiéner. In den zur Vertonung ausgewählten Gedichten von Wilhelm Müller, Heinrich Heine, Bertolt Brecht, Ernst Jandl, Robert Desnos und Erich Kästner stehen vielfach Tiere oder auch Blumen als Sinnbilder für Menschliches, Zwischenmenschliches und Allzumenschliches, also für die schönsten Momente unseres Daseins bis hin zu solchen völliger eigener und fremder Vernichtung. 

 

Anna Maria Pammer, Sopran
Milos Katanic, Akkordeon
Verena Sennekamp, Violoncello
 
 

 

 

 

 

 

 

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