Absage des Inselkonzerts am 08. November 2020

 
Schweren Herzens sehen wir uns in diesem Jahr zum dritten Mal vor die Aufgabe gestellt, ein Konzert absagen zu müssen. Das für den 08. November 2020 geplante Inselkonzert mit der Austrian Baroque Company auf der Insel Nonnenwerth wird leider nicht stattfinden dürfen. 

Durch die rasant steigenden Infektionszahlen hat sich die gesundheitliche Situation in den letzten Wochen extrem verschärft. Die Entscheidung der Bundesregierung Kontakte drastisch einzuschränken und jegliche Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, für den gesamten Monat November zu untersagen, hat für uns zur Folge, das Konzert absagen zu müssen.
Wir bedauern diese Absage zutiefst, weil wir bis zuletzt die Hoffnung hatten, das Konzert unter von uns streng beachteten Hygiene- und Abstandsregeln stattfinden lassen zu können. Nun liegt die Entscheidung nicht mehr in unserer Hand.

Wenn Sie bereits ein Ticket für dieses Konzert im Vorverkauf erworben haben, behält Ihr Ticket bis zum Ende der Saison 2021/2022 seine Gültigkeit, sodass Sie ausreichend Gelegenheit haben werden, das Ticket einzulösen. Ihr Ticket wandeln wir automatisch unter Ihrem Namen in eine Gutschrift um. Sie brauchen dazu nichts weiter zu unternehmen. Für den Sommer und Herbst 2021 sind verschiedene Konzerte geplant. Wir informieren Sie ab dem Frühjahr über die anstehenden Konzerte.

 
 
Wir wünschen Ihnen alles Gute und hoffen auf eine gemeinsame sowie lebendige Konzertsaison im neuen Jahr!

Bleiben Sie gesund!

Verena Sennekamp
Künstlerische Leitung
 
 
Musiker Nothilfe

Für uns als Konzertveranstalter, für Sie, liebes Publikum, aber auch für alle Musiker, die uns bei den Nonnenwerther Inselkonzerten mit ihrer Musik erfreuen, war das Jahr 2020 mit seiner Ungewissheit und den starken Einschränkungen im Konzertbetrieb ein mühsames.

Viele frei berufliche Musiker stehen nach sehr schweren Monaten nun wieder vor einem totalen Ausfall ihres Einkommens für eine noch unbestimmte Zeit. Wir möchten Ihnen die Gelegenheit geben, die Musiker der Nonnenwerther Inselkonzerte, die dieses Jahr gebucht waren, aber nicht auftreten konnten, einfach und unbürokratisch zu unterstützen, indem Sie ihr Ticket oder eines Ihrer Tickets spenden. Die Inselkonzerte sind als gemeinnützig anerkannt und können Spendenbescheinigungen ausstellen. Wir leiten gespendete Tickets 1:1 an die Musiker als Ausfallhonorar weiter.

 

 

 Sonntag, 08. November 2020, 15 Uhr & 17.30 Uhr

 

 Austrian Baroque Company

präsentiert:

"tonarten erzählen'

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum neben den Werktiteln in der klassischen Musik meistens auch eine Tonart angegeben wird? Spielt die Tonart nur eine Rolle, um Werke genau zuzuordnen, oder steckt vielleicht doch mehr dahinter? Weithin bekannt dürfte sein, dass die europäische Kunstmusik auf einem Tonsystem von 12 Tönen basiert, die jeweils den Grundton einer Dur- und einer Moll-Tonart bilden können. Dieses System hat sich in dieser Form um 1600 in Europa etabliert. Zeitgleich mit der Entstehung dieses Systems entwickelte sich der Gedanke, dass die verschiedenen Tonarten unterschiedliche Charaktere besonders gut zur Geltung bringen. So galt im deutschen Kulturraum D-Dur z.B. als „freudig, kriegerisch und strahlend“, Es-Dur als „majestätisch, glänzend aber auch sanft“.

In Quellen seit der frühen Barockzeit tauchen immer wieder systematische Beschreibungen zur Tonartencharakteristik auf. Vergleicht man allerdings Niederschriften zur Charakteristik der Tonarten aus verschiedenen Zeiten und unterschiedlichen Regionen, so finden sich jede Menge Widersprüche. Befragt man z.B. zur Tonart Es-Dur nicht wie oben die deutschen Komponisten und Musiktheoretiker Johann Mattheson und Johann Joachim Quantz, sondern den Franzosen Marc-Antoine Charpentier, so finden wir bei ihm zur Tonart Es-Dur den Kommentar: ‚grausam und roh‘. Darüber hinaus spielen aber für die Verwendung einer Tonart manchmal auch ganz pragmatische Gründe eine Rolle: Trompeten waren z.B. häufig auf den Grundton D gestimmt. Deswegen wurden viele feierliche und freudige Stücke, in denen Trompeten zum Einsatz kamen, in D-Dur komponiert. 

Das Konzertprogramm der Austrian Baroque Company bringt verschiedene Aspekte von Tonartencharakteristik zum Erklingen und durchstreift in voller Bandbreite von sanft und klagend bis freudig und kriegerisch die verschiedenen Temperamente, die den Tonarten zugeschrieben werden. 

Werke von Johann Heinrich Schmelzer, François Couperin, Johann Jakob von Eyck, Nicola Matteis, Francesco Geminiani u.a.

 

Austrian Baroque Company
Michael Oman, Blockflöten
Verena Sennekamp, Barockcello
Martina Schobersberger, Cembalo
 
 
 

Tickets ab sofort unter "Tickets" auf dieser Seite online erhältlich.

Ab 1. September 2020 sind auch telefonische Bestellungen möglich.

Für dieses Konzert können Gutschriften aus dem Frühjahr ohne Aufschlag eingelöst werden.

Bitte denken Sie daran, eine Maske mitzubringen.

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